Der Rechenschieber
Schon in der Antike hatten die Griechen Rechenschieber entwickelt, die sehr viel mehr als nur das Einmaleins rechnen konnte. Erst in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts löste dann die Erfindung des Taschenrechners den Rechenschieber allmählich ab. Mit dem Rechenschieber konnte man multiplizieren, dividieren, potenzieren, Sinus-, Cosinus-, Arcus-, Tangens- und die Cotangensfunktionen und deren Umkehrfunktionen berechnen. Funktionsweise: Der Rechenschieber ist auf eine logarithmische Funktionsweise aufgebaut. Jede Rechenoperation, die man mit dem Rechenschieber durchführt, wird um einen Operationsgrad vermindert. D.h. die Multiplikation wird zur Addition, die Division zur Subtraktion usw. Bei geübter Anwendung kann man mit dem Rechenschieber sogar schneller sein als mit dem Taschenrechner.

