Geschichte der RAM
Die Entstehung des Begriffes führt in die Anfangszeit der modernen Computerzeit zurück. Vor dem RAM gab es noch das Verfahren wobei die Daten der Lochkarten und der magnetischen Trommelspeicher (welche sehr langsam waren) in schnelle Rechenregister geladen wurden. Zeitweise wurden Verzögerungsleitungen, s.g. Delay Lines, für Zwischenwerte verwendet um Zwischenergebnisse schneller zu erhalten als bei Blockorientierten Geräten, bis Ferritkernspeicher diese Methode ablösten. Ebenfalls hatten Ferritkernspeicher eine Art des Matrixzugriffes wie sie die heutigen RAM benutzen.
In dieser Zeit hatten alle schnellen Speichertypen einen schreibbaren Speicher. Die wesentliche Neuerung bestand lediglich im wahlfreien Zugriff der magnetischen Kernspeicher und der nachfolgend auf Halbleiterspeichern aufsetzenden RAM - Bausteine.
Im Ferritkernspeicher werden Bits in Ferritkernen ihren
zuständen entsprechend gepolt und können somit auch ohne Spannungsversorgung ihre Daten beibehalten - im
Gegensatz zu modernen RAM.

