Akustikkoppler
Als Modems noch teuer waren und es in vielen Ländern aufwendige Postzulassungen brauchte, kam auch der Akustikkoppler zum Einsatz. Dabei werden die Signale zur Übertragung akustisch erzeugt und über das Telefon verschickt. Die wieder akustisch übers Telefon empfangenen Daten werden vom Akustikkoppler gelesen. Das wird dadurch erreicht, dass der Akustikkoppler ein Mikrofon und einen Lautsprecher als Gegenstück zum Telefon bietet. Gewählt wird über die Wählscheibe des Telefons. Ein Akustikkoppler war störanfällig und langsam (typischerweise 300 bis 1200 Baud). Der AJ 211 Akustikkoppler vom Amerikanischen Hersteller Anderson Jacobson war von der Post zugelassen. Das Gerät arbeitet mit bis zu 300 Baud in Halb- und Voll-Duplex. Durch eine verstellbare Gummimanschette ist er für die unterschiedlichsten Telefonhörer verwendbar. Diese werden fest umschlossen, um Übertragungsfehler durch Fremdgeräusche zu vermeiden.

