Jahresprogramm aus Systeme für die Klassen: 5A/B

Schuljahr: 2004/05

Lehrkräfte: (theorie) dott. Alfredo Lochmann (technisch- praktisch) Karl Lunger

Lernziele:

Lerninhalte:

  1. Programmierung:

  2. Systemprogrammierung:

  3. Architekturen:

  4. Netze:

  5. Anwendungen und Dienste:

  6. Fachspezifische Erziehungsziele

    Methodisch- didaktische Hinweise, Arbeitsformen und Koordination mit anderen Fächern, Projekte.

    Im Systeme-Unterricht stehen oftmals keine Lernunterlagen zur Verfügung und so muss der Stoff mittels des Frontalunterrichtes dargeboten werden. Jedoch kann ein Thema auch dadurch erschlossen werden, dass einzelne Schüler Texte laut vorlesen und dass anschließend das Vorgelesene erläutert und mit den Schülern diskutiert wird. Die Schüler bereiten regelmäßig eigene Vorträge vor. Während der Präsentation der Vorträge gibt die Lehrperson Hinweise auf rethorische Mängel oder Unsicherheiten im Präsentieren und erklärt, was man besser machen könnte. Als besonders wichtig wird eine Koordination mit Mathematik, Informatik und Elektronik betrachtet. Immer wieder verweist die Lehrkraft auf diese Fächer und regt damit zu einer Gesamtschau an. Eine Koordination ist auch mit den sprachlichen Fächern möglich, indem Dokumentationen auf Deutsch, Italienisch und Englisch zu schreiben sind. Viele Themenbereiche werden dadurch veranschaulicht, dass der Kontakt mit externen Betrieben hergestellt wird und eine Zusammenarbeit mit Firmen gesucht wird.

    Bewertungskriterien:

    Bei der Bewertung der praktischen Arbeiten wird auf die verwendete Technik, die Sauberkeit und die Richtigkeit der abgegebenen Arbeit geschaut. Die Konzepte, die wir während des Unterrichts besprechen, müssen eingehalten werden. Neben den bewerteten Laborarbeiten können auch andere Arbeiten (z.B. Labortests oder Prüfungsgespräche) und vor allem die Mitarbeit im Labor Grundlagen der praktischen Bewertung sein. Das Notenspektrum geht von der Note 1 bis zur Note 10, wobei keine Zwischennoten vergeben werden. Die Arbeiten werden nur zur angegebenen Zeit akzeptiert, verspätet abgegebene Arbeiten werden nicht oder mit reduzierten Noten bewertet. Die mündliche Note wird durch Prüfen am Arbeitsplatz, durch Befragen, durch kreatives und aktives Mitarbeiten beim Ergründen von Lösungswegen erlangt. Die Mitarbeit des Schülers während der Unterrichtsstunden wird ebenfalls zur Bewertung des Schülers herangezogen und mehrmals als Note im Register eingetragen. Diese Note wird nach Absprache zwischen den beiden Fachlehrern vergeben. Die schriftliche Bewertung wird aus den Schularbeiten ermittelt.

    Laboratorium:

    Der Laborunterricht soll der Vertiefung der theoretisch behandelten Thematiken dienen. Die Programme und Arbeiten, welche die Schüler erstellen sollen, werden, wenn es geht, immer in Zusammenhang mit anderen Lehrfächern kombiniert.

    Verwendete Lehrbücher:

    Da für den Schulzweig Informatik der Gewerbeoberschule noch kein geeignetes Buch für das Fach Systeme gefunden worden ist, wird hauptsächlich durch Lehrervortrag der Stoff aus verschiedensten problemspezifischen Fachbüchern zusammengetragen, die in der privaten und in der Schulbibliothek vorliegen. Zum theoretischen Teil der Netzwerke ist "Computernetzwerke" von Andrew Tanenbaum sehr empfehlenswert aber leider auch sehr teuer. Alternativ dazu kann das Werk "Grundlagen Computernetze" von Prof. Jürgen Plate empfohlen werden. Zur Netzwerkprogrammierung und den Protokollen gibt es Materialien im Internet und die RFCs des Standards.

    (theorie) dott. Alfredo Lochmann (technisch- praktisch) Karl Lunger